In 10 Jahren Schülerfirma haben wir in folgenden Bereichen gute Erfahrungen gesammelt und konnten schon über 1000 Arbeiten und Einsätze vermitteln:

 

 Dienstleistungen

 
  • Wäsche- und Bügelservice
  • Hilfen bei Renovierungen
  • Hilfen bei Umzügen
  • Reinigung von Kraftfahrzeugen
 

Haushaltshilfen

 
  • Reinigungsarbeiten
  • Einkaufsservice
  • Kehrwoche und Winterdienst
 

 Manufaktur

 
  • Produktion von Karteikästen
  • Bau von Schul- und Lernmaterialien (für Grundschulen und andere Bildungseinrichtungen)
  • Fertigung von Kleinmöbeln
 

Service

 
  • Service bei privaten Feiern
  • Sektempfänge
  • Service bei Stadtfesten
  • Catering bei Schulveranstaltungen

 

 

Die Philospohie der Schülerfirma

Du musst manchmal mithelfen und du musst uns manchmal auch erziehen. Du musst uns manchmal Hinweise geben, wie etwas gemacht werden muss und du musst manchmal unser Verhalten korrigieren. Manchmal musst du uns auch deutlich sagen, dass wir für unseren Lohn pünktlich zu sein haben, dass wir ordentlich uns höflich sein müssen, dass wir zuverlässig sein müssen, dass wir auch mal durchhalten müssen, wenn es uns auch nicht so gefällt.
Die Profis von Ihnen wissen jetzt, dass wir von Schlüsselqualifikationen oder besser von ganz normalen Arbeitstugenden reden. Diese Arbeitstugenden wollen wir in einem Lernfeld mit Ernstcharakter erproben. Ohne diese Arbeitstugenden haben wir keine Chance. Deswegen wollen wir sie einüben. Deswegen brauchen wir Lernfelder, in denen Ernst gemacht wird, in denen wir uns bewähren müssen. Und deswegen brauchen wir Sie.

Seit 11 Jahren halten uns engagierte Nachbarn, Kindergärten, befreundete Schulen, Bürger der Stadt, die Stadt selbst… die Treue und geben uns immer wieder Aufträge. Wir streichen Gartenzäune, wir mähen den Rasen, wir bügeln, wir saugen, wir putzen, wir stellen Dinge im Werkunterricht her, die Sie benötigen, wir bewirten Sie und bedienen Sie. Bei diesen Arbeiten lernen wir die vielfältigsten Fähigkeiten. Wenn wir unseren Lohn verbuchen, wenn wir ihn in die Bank einzahlen und 50% davon ansparen, lernen wir ebenfalls viel für das spätere Leben. Wenn die Schüler/innen dann am Ende ihr durch die Schülerfirma erspartes Geld an der Abschlussfeier ausbezahlt bekommen sind Lehrer, Eltern, Schüler und Auftraggeber gemeinsam stolz. Und das ist gut so.
Allen unseren Auftraggebern danken wir für diese Treue und für diese Mithilfe bei der Erziehung. Wir brauchen Sie und wir brauchen die Öffentlichkeit. Hier sieht man, dass wir viel leisten wollen und können. Das ist die Förderung und das ist Programm unserer Schule. Fördern und Fordern. Kein resignatives Verkriechen, sondern stolzes und selbstbewusstes Auftreten ist unser Ziel.

Wir sind die Schülerfirma der Parksiedlung. Insider wissen jetzt, dass wir nicht von der Grundschule Lindenschule kommen, sondern von der Förderschule in der Parksiedlung. Man sieht dies uns am Alter an. Wir sind eine Schülerfirma, die im Grunde keine Firma im eigentlichen Sinne ist. Wir wollen nicht in erster Linie begreifen, wie eine Firma funktioniert. Bei uns gibt es keine Aktien, keinen Geschäftsgewinn. Aber: es gibt Auftraggeber und es gibt einen Lohn. Der Lohn ist so hoch, dass wir das Gefühl haben, unsere Arbeit wird bezahlt und anerkannt und er ist so niedrig, dass wir damit das Signal geben: Lieber Auftraggeber, wir bemühen uns, aber wir sind Schüler. Dein Auftrag wird von uns sehr ernst genommen. Aber es ist eigentlich ein Lernfeld.